Oberstudiendirektor
Siebert
in den
Ruhestand verabschiedet

25 Jahre Schulleiter - und das in einer Zeit, in der Gesellschaft und Bildungswesen einen stürmischen Veränderungsprozess durchlaufen. Nicht jeder sieht die Arbeit eines Schulleiters, die Ausschüsse und Gremien der Kammern, der Stadt, der Region und des Landes, in denen Herr Siebert die Interessen der beruflichen Schule und natürlich auch die Interessen "seiner" Schule, der Max-Eyth-Schule, vertreten hat.
Am Beginn seiner Tätigkeit als Schulleiter stand der große Erweiterungsbau der Schule in der Artilleriestraße. Erweitert hat sich auch das Lehrerkollegium, das sich in diesen 25 Jahren fast verdoppelt (!) hat. Mit der Fachschule für Maschinentechnik und der Schaffung des Beruflichen Gymnasiums und dem Ausbau vieler Bildungsgänge in der Berufsschule wurde während der Amtszeit von Herrn Siebert aus der Max-Eyth-Schule ein berufliches Bildungszentrum, das sich in Nordhessen einen guten Ruf erworben hat.
Jeder, der in dieser von Herrn Siebert geleiteten Schule tätig war, kann bestätigen, dass dieser Schulleiter Ideen und Initiativen aller Lehrer weiten Raum gegeben hat. Und wie ist Herr Siebert Schülerinnen und Schülern, wie ist er seinen Kollegen gegenübergetreten? Da kann es nur ein Urteil geben: menschlich und gerecht. Bei diesem Schulleiter gab es kein "von oben herab", und es gab keine Vorverurteilungen.
Dass Oberstudiendirektor Siebert in diesem Sinn Normen gesetzt hat, kann bei der Gelegenheit seiner Verabschiedung in den Ruhestand dankbar ausgesprochen werden.
Kassel, den 20. Oktober 2000