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Schulgottesdienst
2007 der Max Eyth Schule Kassel |
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Respekt, so lautete das Thema des
diesjährigen Gottesdienstes der Max Eyth Schule, den ca. 250 Jugendliche
am Donnerstag, den 25. Oktober
2007, in der Martinskirche in Kassel erlebten. Am frühen Morgen um 8.30
Uhr strömten zahlreiche Klassen in die größte Kirche Kassels und wurden
musikalisch begrüßt von Christoph und Dorothea Illian, die auch Applaus
ernteten für ihre ansprechende musikalische Mitgestaltung des
Gottesdienstes. Schulleiter A. Koch wies
in seiner Begrüßung daraufhin, dass dieses alte Wort Respekt durchaus
auch in unserer Zeit seine Bedeutung hat und berichtete, dass ein Blick
ins Internet mehrere Millionen Hinweise auf das Stichwort Respekt ergeben
habe. Inmitten von
Verkehrsschildern machte Schulpfarrer B. Wondrak dann deutlich, wie sehr
wir im Straßenverkehr und im alltäglichen Miteinander der Achtsamkeit
und der Achtung vor dem Leben und auch vor manchen sinnvollen Regeln bedürfen,
damit Leben überhaupt gelingt und niemand im wörtlichen wie übertragenen
Sinn unter die Räder kommt und überfahren wird. Allen Anwesenden stockte
dann der Atem, als der Schulpfarrer einem Schüler als Unruhestifter
anfuhr und ihm seinen Rucksack wegnahm. Ziemlich drastisch demonstrierte
daraufhin der Pfarrer, was es heißt, respektlos
mit einem anderen Menschen und seinen Sachen umzugehen. Mancher mag sich dabei an
Alltagsszenen in der Schule erinnert gefühlt haben. Doch dann machte Pfarrer
Wondrak auch klar, wie wir mit Einfühlungsvermögen in andere Menschen,
mit einem achtsamen Blick automatisch zu Respekt vor der Würde und dem
Leben des anderen kommen und begreifen, dass alles, was wir sind und haben
ein kostbares Geschenk ist, für das wir Gott dankbar
sein können und darum auch alles achten und in Ehren halten sollen. Die Gemeinde atmete auf,
merkte man nun ja deutlich, dass die ruppige Umgangsweise mit dem auffälligen
Schüler im Gottesdienst eine gespielte Szene war. In Gebet
und Lesung aus dem Koran durch den muslimischen Schüler Ismael
Djocaj und aus der christlichen Bibel konnten alle Gottesdienstteilnehmer
auch Respekt als Achtung vor Religionen und unterschiedlichen Kulturen
erleben und bedenken. Als Vertreter der Lehrer
und mit einem Bericht aus dem Unterricht in der Klasse bereicherte Herr U.
Marks-Fährmann den Gottesdienst mit dem Gedanken, was denn Junge und Alte
in ihrem Leben so respektierten und für was sie Respekt einfordern.
Zugleich lieferte er die Information, dass Respekt als Achtung des Lebens
und der Menschen ein Grundzug aller Religionen sei und verlas die Goldene
Regel in den unterschiedlichen Ausformungen von Völkern und Religionen. Der Gottesdienst schloss
mit einem gemeinsamen Fürbittengebet, das von Religionslehrern der
Fachkonferenz Religion gemeinsam gebetet wurde. Vielleicht war an diesem
Tag ja schon in den Klassenräumen und auf dem Schulhof etwas
respektvolleres Verhalten aller gegenüber den Mitmenschen und Sachen zu
bemerken. |
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| Schulleiter Koch begrüßt die Musiker | Gemeinsames Gebet |
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| Letzte Absprachen | Pfarrer Wondrak und die Verkehrsregeln |