Kassel, 31.05.2006

 

Informationen zur Übergabe von modernisierten Fach- und Unterrichtsräumen am 31. Mai 2006

Ziele der Sanierung

Neben dem Qualitätsmanagement stellt die Generalsanierung den Schwerpunkt der aktuellen Schulentwicklung der Max-Eyth-Schule dar.

Bereits durch den ersten Sanierungsabschnitt hat sich die Funktionsfähigkeit der Max-Eyth-Schule (z. B. durch die zentralere Lage der Verwaltung, des Lehrerzimmers, des Mehrzweckraumes und des Lernzentrums) deutlich verbessert.
Die im zweiten Sanierungsabschnitt nach aktuellen pädagogischen Erkenntnissen neu ausgestatteten Fachzentren schaffen die Voraussetzung für einen modernen handlungsbezogenen Projektunterricht, um damit dem Anspruch einer zukunftsorientierten Ausbildung gerecht werden zu können. Die Neustrukturierung der Fachzentren, die Umsetzung eines der heutigen Informationsgesellschaft angemessenen EDV-Medienkonzeptes, das berufliche Lernen in Lernfeldern sowie die Entwicklung multifunktionaler Klassenräume stellen hierbei eine besondere Herausforderung dar. Die konsequente Weiterführung der Sanierung versetzt die Schule in die Lage, weiterhin den Erwartungen der Wirtschaft gerecht zu werden und einen Beitrag zur Entwicklung der Region zu leisten. Sie ist außerdem wichtig für die Weiterentwicklung der Kooperationen mit der Universität Kassel um für die Schülerinnen und Schüler den Übergang an die Universität, insbesondere in den Schwerpunkten Elektrotechnik, Datenverarbeitungstechnik und Maschinenbau zu erleichtern.

Durch den geplanten Bau der Cafeteria in der Zeughausruine wird eine nachhaltige Verbesserung des sozialen Klimas hinzukommen.

 

Informationen zum 2. Sanierungsabschnitt

Umfang: 11 Fach- und Klassenräume:

Augenoptik (Fachraum und Schulwerkstatt)

Datenverarbeitungstechnik (2 Computerräume)

Elektrotechnik (3 Laborräume)

Fremdsprachen (multifunktionaler Fachraum)

Kosten: 1. Sanierungsabschnitt (Südflügel) 2.580.000 €

2. Sanierungsabschnitt (Südflügel) 1.440.000 €

Erweiterungsbau (einschließlich
Außenanlagen und Einrichtungen) 1.047.000 €

 

Informationen zu den 8 neuen Fachräumen an der Max-Eyth-Schule (Labor- und Fachräume für Augenoptik, Elektrotechnik/Elektronik, Datenverarbeitungstechnik, Fremdsprachenzentrum)

Für die Auszubildenden der Augenoptik und die Schülerinnen und Schüler der Fachoberschule und des Beruflichen Gymnasiums mit den Schwerpunkten Elektrotechnik und Datenverarbeitung beginnt eine neue Ära. Sieben neue Räume mit Hardware, Standard- und Fachsoftware, Beamer und umfangreichen Ausstattungen zu Versuchen der Elektrotechnik, zur Ausbildung in der Datentechnik sowie zur Beschulung der Auszubildenden der Augenoptik werden feierlich eingeweiht. Der Clou: Das große Elektroniklabor (Raum S049) lässt sich dank einer ausgefeilten Tischkonstruktion je nach Bedarf für unterschiedliche Unterrichtsformen auf Knopfdruck verwandeln:

Variante 1:


Variante 2:



Variante 3:




Variante 4:

Elektronik-Labor mit 11 Komponenten für die Versuche in Elektrotechnik (die Elektronik-Komponenten sind alle oder einzeln aktiviert)

PC-Labor mit Flachbildschirmen, Rechner, Drucker, Scanner und Internetzugang für 11 Arbeitsplätze
(die PC-Komponenten sind alle oder einzeln aktiviert)

Elektronik-Labor mit 11 Komponenten für die Versuche in Elektrotechnik mit computergestützter Interfacemesstechnik
(die Elektronik-Komponenten und die PC-Komponenten sind aktiviert)

normaler Klassenraum mit zusätzlichem Platzangebot für Besprechungen, Planungen und Gruppenarbeit.
(die Elektronik-Komponenten und die PC-Komponenten sind versenkt)

Zusätzlich zum großen Elektronik-Labor stehen noch zwei weitere Räume für den Unterricht mit methodisch-didaktischen Varianten zur Verfügung: Im kleinen Elektroniklabor (Raum S048) gibt es dafür neben den 12 PCs die sogenannten Electronic-Boards. Diese ermöglichen Unterricht in den Teildisziplinen Grundlagen, Digitaltechnik und Analogtechnik für hohe Schülerselbsttätigkeit und Auswertungen mit dem Computer.

Sollte jedoch die Theorie und die PC unterstützte Lernumgebung für das Verständnis noch zu schwierig sein, dann gibt es für die Schüler die Möglichkeit, im „Lötraum" (Raum S050) einfache Schaltungen zu bauen, zu testen und erste Erfahrungen mit realen Bauteilen zu sammeln. Die von Schülern der diesjährigen Abschlussklasse gezeigten Miniroboter mit dem Namen ASURO gehören allerdings schon zur Kategorie fortgeschrittener Schaltungsvarianten. Sie enthalten nämlich schon Mikroprozessoren und jede Menge hochkomplizierter IC-Technik. Sollte es mit der Programmierung noch nicht ganz klappen, dann stehen Lehrer der Datenverarbeitungstechnik in den beiden neuen IT-Fachräumen (Räume S148 - S149) mit modernster PC-Technik zur Verfügung.


Im Gegenzug können dann die Datentechniker ihre Baugruppen im Lötraum herstellen. Aber auch ohne Hardware gibt es bei den Datentechnikern praktische Dinge zu erlernen. Ein Beispiel: Die Windowsprogrammierung des ABIRECHNERS, mit dessen Hilfe sich die Abiturienten ihre persönliche Traumnote schon mal vor der Überreichung des Abiturzeugnisses ausrechnen können.

Dass man heute ohne fundierte Englischkenntnisse im Technikbereich keine Erfolge mehr erzielt, merken die Schüler sehr schnell bei ihren Internetrecherchen und gleichen evtl. Schwächen in den Fremdsprachen zusammen mit dem entsprechenden Lehrerteam erfolgreich im neuen Fremdsprachenzentrum im 2. Obergeschoss des Südflügels (Raum S249) aus.

Für diesen Raum trifft die Aussage „Neuer Glanz in alten Räumen" besonders zu: Im Rahmen der Generalsanierung wurde ein ehemals problematischer Raum (zu heiß, zu laut) für eine neue, optimale Nutzung neu zur Verfügung gestellt: Außenjalousien zur Beschattung der Fenster, Lärmschutzverglasung, Raumkühlung und last, but not least, 14 Schüler- und ein Lehrer-Computer-Arbeitsplatz ermöglichen optimierten Fremdsprachen-Unterricht, um den hohen Anforderungen der aktuellen Curricula Rechnung zu tragen. Abgerundet wird die moderne Ausstattung durch variable Gruppentische, ein permanent zur Verfügung stehender Video-Beamer, die Unterbringung sämtlicher Unterrichtsmaterialien des Fachgebiets im Fachraum und ein fahrbarer Nootbook-Pool für variablen Unterricht in jedem Klassenraum.

In den neugestalteten Fachräumen der Augenoptik (Räume S348 – S350) kann mit Hilfe computergestützter Maschinen handlungs- und zukunftsorientierter Unterricht durchgeführt werden. Die moderne Ausstattung ermöglicht außerdem, praxisnahe Lernsituationen zu schaffen (z. B. im Bereich der Kundenberatung oder der Schaufenstergestaltung).

 

Überblick über den Verlauf der bisherigen Sanierung der Max-Eyth-Schule

16.02.1990

Genehmigung des Raumprogramms des 2. Berufsschulzentrums der Stadt Kassel durch das Kultusministerium

1991

Entwurferstellung für die Sanierung/Erweiterung durch das Architektenbüro Beyer, Basaczek und Schander

12.01.1993

Das Schulverwaltungsamt bittet die Max-Eyth-Schule und die Oskar-von-Miller-Schule um die Erstellung eines Katalogs für die erforderliche Einrichtung und Ausstattung

15.07.1993

Übergabe der Ausstattungsplanung

seit 1994

Sanierung der Oskar-von-Miller-Schule

1999/2000

Vorgezogene Sanierung des Zahntechniklabors der Max-Eyth-Schule

2001

Erarbeitung einer neuen Raumkonzeption (Bildung von Kompetenzzentren)

2002

Erarbeitung der Ausstattungsplanung für die gesamte Max-Eyth-Schule

Sommer 2003

Beginn der Sanierung des Südflügels und der Errichtung des Erweiterungsbaus nach dem architektonischen Konzept des Amtsleiters der Gebäudewirtschaft, Herrn Hans-Joachim Neukäter

Februar 2004

Vollständige Räumung des Südflügels zwischen Eingang A und B (bis Herbst 2004)

23.03.2005

Einweihung des Anbaus und feierliche Übergabe des sanierten Bereichs des Südflügels (1. Sanierungsabschnitt)

Februar 2005

Vollständige Räumung des restlichen Südflügels. Beginn der Sanierung des
2. Abschnitts

31.05.2006

Übergabe der sanierten Fach- und Unterrichtsräume des 2. Sanierungsabschnitts: Elektrotechnik-Labore, Fremdsprachenzentrum, Fachräume der Augenoptik und Informationstechnik.
Zur feierlichen Übergabe eingeladen wurden Vertreter des Schulträgers, des Staatlichen Schulamtes, der Ausbildungsbetriebe, der Handwerkskammer, der Industrie- und Handelskammer, des Ortsbeirats, der Universität, der ausführenden Bauunternehmen, der Lehrmittelhersteller sowie der Schülerschaft, Elternschaft und des Kollegiums der Max-Eyth-Schule.

 

Informationen zur Max-Eyth-Schule

Berufliche Schule der Stadt Kassel
Weserstr. 7a
34125 Kassel
Tel.: 0561 77 40 21
www.max-eyth-schule.de

Schulleiter: OStD Arno Koch,
Stellvertr. Schulleiter: StD Klaus Kuhley

Schülerinnen und Schüler: 2043

Lehrkräfte: 89

Schulformen Schwerpunkte, Gebiete, ... Schülerinnen und Schüler
Berufsschule, Teilzeit Augenoptik, Kunststofftechnik, Mechatronik, Metalltechnik, Zahntechnik 1358
Berufsgrundbildungsjahr Metalltechnik 57
Besondere Bildungsgänge Eingliederungsmaßnahme EIBE 41
Berufliches Gymnasium - Datenverarbeitungstechnik
- Elektrotechnik
- Maschinenbau
179
Fachoberschule - Elektrotechnik
- Informationstechnik
- Maschinenbau
245
Fachschule für Maschinentechnik
(Voll- und Teilzeit)
- Allgemeiner Maschinenbau
- Zusatzqualifikation Wirtschaft
163

 

 

gez. Koch, Schulleiter

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