Kassel. "Was man alles aus einem Keller machen kann", sagte Schulleiter Arno Koch bei der Begrüßung zur Überreichung der modernisierten Fach- und Unterrichtsräume an der Kasseler Max-Eyth-Schule. Eingeladen hatte der Schulleiter in den Südflügel der Schule, wo man nach dem zweiten Sanierungsabschnitt die Funktionsfähigkeit von insgesamt elf Fach- und Klassenräumen verbessern konnte. Von den Kellerräumen bis zur dritten Etage wurden die Räume für die Fächer Elektro- und Datenverarbeitungstechnik, Fremdsprachen und Augenoptik neu gestaltet.
In dem im Untergeschoss gelegenen Elektroniklabor bekamen die Schüler, Eltern sowie Vertreter aus Handwerk und Stadtverordnete einen Eindruck des neuen Laborkonzeptes. Auf den ersten Blick scheint der große Raum ein herkömmliches Klassenzimmer. Allerdings ein Klassenzimmer mit zusätzlichem Platzangebot für Besprechungen und Gruppenarbeit.
"In der zweiten Variante bietet der Raum als Elektroniklabor an elf Plätzen die Möglichkeit für Versuche in Elektrotechnik", erklärte Dieter Blum, Koordinator des Kompetenzzentrums Elektrotechnik an der Schule. "Über bewegliche Module sind die Schultische je nach Bedarf veränderbar." So kann in der dritten Variante das Elektroniklabor in ein PC-Labor mit Flachbildschirmen, Rechnern, Druckern, Scannern und Internetzugang verändert werden. Nach dem Rundgang durch die neuen Räume sprach Arno Koch Pläne für weitere Sanierungswünsche an. "Im angrenzenden Zeughaus wollen wir eine Cafeteria unterbringen." (pam)
01.06.2006