Industrielle Bildverarbeitung (IBV) in der Fachschule

Auch in diesem Schuljahr sind die Abschlusssemester der Fachschule für Maschinentechnik wieder mit viel Engagement dabei, an Projekten zu arbeiten, in denen technische Innovationen und Herausforderungen ihres gleichen suchen. Eines dieser hoch interessanten Projekte ist die Industrielle Bildverarbeitung welche vom Semester 03FV3b und ihrem Semesterleiter OStR H.-J. Cloodt als Projektarbeit aufgegriffen wurde.

Was ist Industrielle Bildverarbeitung ?

Die Industrielle Bildverarbeitung (IBV) ist eine Art der Qualitätsüberwachung, die mit Videokameras eine 100% - Kontrolle in der Fertigung ermöglicht. Die Messgenauigkeit erreicht inzwischen schon 1/100 mm!

Eine Bildverarbeitungsanlage ermöglicht also auf Grund Ihrer hohen Leistungsfähigkeit von ca. 30  Bildern pro Sekunde nicht nur eine Stichprobenkontrolle wie herkömmlich, sondern die Kontrolle aller Werkstücke in der Fertigung.

Warum Industrielle Bildverarbeitung als Projektthema?

Die Zuwachsraten dieser Messtechnik liegen bei 25% pro Jahr. Erst 10% der Nutzungsmöglichkeiten sind erschlossen. Nach Aussage des Verbandes Deutscher Maschinenhersteller ist dies eine Schlüsseltechnologie der nächsten Jahre. Breite und Umfang des Themas sind nur in Teamarbeit zu erarbeiten. Die Fachbezüge sind umfassend. Die Studierenden beschäftigen sich mit Optik, Technik, Kosten, Markt, Software, SPS und Qualitätsmanagement.

Die Vorgehensweise

Das Projektteam „Industrielle Bildverarbeitung“ wurde also mit einer kleinen IBV – Anlage (siehe Bild oben links), welche aus einer Kamera mit einem integrierten PC, einer Beleuchtungseinheit und einem Stativ besteht , ausgestattet und nimmt schon seit einigen Wochen sehr aktiv verschiedenste Mess- und Prüfaufgaben wahr.

Ihren derzeitigen Kenntnisstand präsentierte das Projektteam am 6. Dezember 2001 im Rahmen einer Zwischenpräsentation in der Max-Eyth-Schule.