Rechtliche Grundlage für die Weiterbildung an Technikerschulen ist die Rahmenvereinbarung über Fachschulen mit zweijähriger Ausbildungsdauer entsprechend dem Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 12. Juni 1992.

Einzelne Bundesländer regeln über ihre Schul- bzw. Fachschulverordnung die Technikerausbildung. Orientierungsmaßstab ist hierbei jedoch die oben erwähnte Rahmenvereinbarung. 

Aufnahme

Auszug aus der Verordnung:

 (1)

Die Aufnahme in die Zweijährige Fachschule setzt den Abschluss in einem nach Bildungsgesetz oder der Handwerksordnung oder dem Recht der Länder anerkannten und für die Zielsetzung der jeweiligen Fachrichtung einschlägigen Ausbildungsberuf, eine entsprechende Berufstätigkeit von mindestens einem Jahr und den Abschluss der Berufsschule voraus. Bei Zweijährigen Fachschulen in Teilzeitform kann die erforderliche entsprechende berufliche Tätigkeit während der Fachschulausbildung abgeleistet werden.

 (2)

Bewerberinnen oder Bewerber, die die Voraussetzungen der Abs. 1 nicht erfüllen, können, sofern sie eine mindestens fünfjährige einschlägige berufliche Tätigkeit nachweisen, in die Zweijährige Fachschule aufgenommen werden, wenn sie in einer Feststellungsprüfung an einer beruflichen Schule ihre fachliche Eignung nachweisen. Die Feststellungsprüfung wird von der beruflichen Schule durchgeführt, an der die Aufnahme beantragt wird.

 (3)

Die Aufnahme ist bei der Schulleiterin oder bei dem Schulleiter bis spätestens sechs Monate vor Beginn des ersten Ausbildungshalbjahres zu beantragen.

 

Bewerbung

=> Für die Regelaufnahme zum Schuljahresbeginn nach den Sommerferien bewerben Sie sich bitte bis zum 31. Januar des Jahres im Sekretariat der Max-Eyth-Schule Kassel.

Falls Sie Vorkenntnisse aus einer anderen Ausbildung (Meisterausbildung, Studium oder Technikerausbildung einer anderen Schule) besitzen, die nach Ihrer Auflassung einen Einstieg in ein höheres Semester rechtfertigen, kontaktieren Sie bitte den Abteilungsleiter, Herrn Islei (islei@max-eyth-schule.de) zu einem Gespräch. Die Aufnahme kann zu jedem Termin nach individueller Prüfung Ihrer Vorleistungen erfolgen.

 

Planung für 2015/2016

Im September 2015 beginnen in Vollzeit je eine Klasse mit der Fachrichtung Maschinentechnik, der Fachrichtung Mechatronik sowie der Ergänzungsausbildung Technische Betriebswirtschaft neu.

Daneben startet in Teilzeit eine Klasse mit der Fachrichtung Maschinentechnik.

Das Bewerbungsverfahren ist bereits abgeschlossen. Für die beiden Maschinentechnikklassen bestehen bereits Wartelisten, in der Mechatronik- bzw. Technische Betriebswirtschaftsklasse sind ggf. noch Plätze frei.

 

Planung für 2016/2017

Maschinenbau/ Mechatronik

  • Teilzeit:

Ab August 2016 möchten wir mit zwei neuen Klassen in Teilzeit (Abendform) die Ausbildung mit dem Ziel „Staatlich geprüfter Techniker“ starten, voraussichtlich in den Fachrichtungen „Mechatronik/ Schwerpunkt Maschinen- und Anlagentechnik“ und „Maschinentechnik/ Schwerpunkt Maschinenbau“

  • Vollzeit:

Daneben werden voraussichtlich zwei Klassen in Vollzeit (Tagesform) beginnen. Auch hier sind die beiden Fachrichtungen „Maschinentechnik/ Schwerpunkt Maschinenbau“ und „Mechatronik/ Schwerpunkt Maschinen- und Anlagentechnik“ geplant.

Die Bewerbungsfrist endet am 31.01.

Anmeldungsformular Fachschule für Technik MA-ME

 

 

Technische Betriebswirtschaft

Teilzeit und/oder Vollzeit:

Ab August 2016 wollen wir wieder mit der Ergänzungsausbildung zum Staatlich geprüften Techniker Fachrichtung Maschinentechnik/ Mechatronik/ Elektrotechnik/ Informationstechnik, Schwerpunkt Technische Betriebswirtschaft in Vollzeit und/oder Teilzeit starten. Anmelden können sich Staatlich geprüfte Techniker mit der Fachrichtung Maschinentechnik, Mechatronik, Elektrotechnik und Informationstechnik.

Die Bewerbungsfrist endet am 31.01.

Anmeldungsformular Fachschule für Technik -Technische Betriebswirtschaft

 

Welche Bildungsangebote realisiert werden können, hängt von den Bewerberzahlen ab. Eine Mindestteilnehmerzahl von ca. 15 Studierenden ist notwendig, um eine Klasse bilden zu können. Ab 28 Bewerbern müssen wir ein Auswahlverfahren (Aufnahmetest) durchführen. Falls ein Angebot nicht zu Stande kommen sollte, werden Sie  schriftlich informiert und bekommen ggf. die Möglichkeit, Ihre Bewerbung auf einen Ausbildungsgang zu übertragen, der realisiert werden kann.

Falls ein Auswahlverfahren notwendig werden sollte, werden Sie rechtzeitig eingeladen. Der Termin für das Auswahlverfahren liegt voraussichtlich Anfang April. Genauere Informationen werden ggf. mit der Einladung gegeben.

 

 

 

 

Kosten/Finanzierung

Die Ausbildung zum Maschinenbautechniker an staatlichen Schulen, wie z.B. der Max- Eyth- Schule, ist grundsätzlich kostenfrei.

Allerdings entstehen Kosten für Anschaffungen von Zeichengerät, Schreibmaterial, Taschenrechner und gegebenenfalls einem Computer, der zur Grundausstattung gehören sollte.

Zur Finanzierung der während des Studiums verbindlichen Projektarbeit erhebt die Max-Eyth-Schule zurzeit eine Laborgebühr in Höhe von 40,- € pro Semester.

Der Erwerb von Zusatzqualifikationen verursacht ebenfalls Gebühren für Lehrmittel und Prüfungen.

Folgende Fördermöglichkeiten können in Anspruch genommen werden:

  • Meister-BAföG

als Zuschuss und Darlehen (kombiniert) zur Weiterbildung von Gesellen und Fachkräften zu Meistern und Technikern. Der Antrag auf Förderung kann in Hessen bei dem für den Wohnsitz zuständigen Studentenwerk gestellt werden.

  • BAföG

als Zuschuss (rückzahlungsfrei) nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz. Antrag auf Förderung kann bei dem für den Wohnsitz zuständigen Landratsamt, bei kreisfreien Städten bei der Stadtverwaltung, gestellt werden.

  • Bildungskredit

als zinsgünstige Förderung, unabhängig vom Einkommen, für volljährige Schüler und Studierende in fortgeschrittenen Ausbildungsphasen. Der Kredit kann auch neben BAföG-Leistungen bewilligt werden. Der Kreditantrag kann beim Bundesverwaltungsamt in Köln gestellt werden.

  •  Berufliche Rehabilitation

als finanzielle Studienförderung nach Krankheit. Anspruchsberechtigte erhalten Förderung durch die Arbeitsagenturen, Landesversicherungsanstalten oder Berufsgenossenschaften.

  •  Soldatenversorgungsgesetz

als finanzielle Studienförderung für ehemalige Angehörige der Bundeswehr. Anspruchsberechtigte erhalten Förderung durch die Berufsförderungsdienste der Kreiswehrersatzämter

 

Sollten Sie nicht bis zum letzten Tag vor Beginn der Fachschulausbildung versicherungspflichtig beschäftigt sein (=arbeiten), vergessen Sie nicht, sich bei der Arbeitsagentur arbeitslos zu melden und Arbeitslosengeld (ALG l) zu beantragen. (Mehr unter: Beratungsblatt ALG 1)

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