Das übergeordnete Ziel unserer Arbeit an der Max-Eyth-Schule ist es, junge Menschen bestmöglich auf ihr zukünftiges Leben vorzubereiten. Sie sollen selbst- und mitverantwortlich ihre eigene Entwicklung und ihr Leben im Beruf, in der demokratischen Gesellschaft und in der Familie gestalten kön­nen. 

Daher ist es selbstverständlich, dass wir neben beruflichen und fachspezifischen auch allge­meinbildende Inhalte und Methoden des Lernens mit den Schülern zusammen erarbeiten.

Die pädagogische Arbeit der Max-Eyth-Schule ist geprägt von einem ganzheitlichen Menschenbild. Daraus folgt das Bemühen, die körperlichen, sozialen, sprachlichen, kommunikativen, religiösen und seelischen Anlagen, Bedürfnisse und Möglichkeiten der Schüler und Schülerinnen unserer Schule zu erkennen, zu achten, zu fördern und zur größtmöglichen Entfaltung zu bringen.

Zu unserem Ausbildungsangebot gehört es folglich, Menschen zu befähigen, ihr Menschsein in seinen vielfältigen Aspekten wahrzunehmen, optimal zu entwickeln und zu nutzen.

Hierzu zählen u.a. das sportliche Erfahren des eigenen Körpers und der gesundheitsbewusste Umgang mit ihm. Dies geschieht im Rahmen des Sportunterrichts an unserer Schule. Rückenschule, Arbeitsgemeinschaften in mehreren Sportarten, Schulsporttage und Studienfahrten mit sportlichem Schwerpunkt sind daher bei uns ständige Bestandteile des Sportunterrichts. 

So kann durch die pädagogische Arbeit der Max-Eyth-Schule nach unserem Verständnis sowohl berufliche Qualifikation als auch Sozialkompetenz erlangt werden. 

Erfolgreiches Lernen und Lehren ist nicht ausschließlich ein Individualprozess, sondern beruht auf aktiver Mitgestaltung aller Beteiligten, für welche die Bereitschaft zum Lernen zwingende Voraus­setzung ist („man kann nicht gelernt werden“). Deshalb stellen wir unsere Arbeit unter das im Logo der Schule sichtbare Motto:

Miteinander  Erfolgreich  Sein   

Um junge Menschen zu sozialer Verantwortung, Eigeninitiative und weitgehender Selbstbestim­mung erziehen zu können, erfordert der Lehr- und Lernprozess u. a. die Übernahme von Verant­wortung  eines jeden einzelnen und damit verbunden einen klaren und offenen Informationsfluss. Dabei ist es unerlässlich, dass alle getroffenen Entscheidungen konsequent umgesetzt, kontrol­liert und bei Bedarf modifiziert werden. Da die Zukunftstechnologien (z.B. Automatisierungs-, Daten­verarbeitungs-, Informations- und moderne Fertigungstechnik) an unserer Schule einen immer größeren Raum einnehmen, müssen wir verstärkt individuelle, schüleraktivierende Ar­beits­formen erproben und anwenden. All dies erfordert eine ständige Lehrerfortbildung sowie einen wachsenden, qualifizierten Einrichtungs- und Erhaltungsaufwand.

Einerseits müssen wir die knappen Ressourcen bestmöglich einsetzen, ande­rerseits aber dem Schulträger und dem Staatlichen Schulamt deutlich machen, dass eine Qualitätsverbesse­rung moderner beruflicher Bildung nur mit entsprechenden Mitteln und qualifiziertem Personal zu erreichen ist.

Wir verstehen uns dabei auch im übertragenen Sinne als Architekten für ein

HAUS DES LERNENS,

welche die tragfähigen Teile unserer Schule weiterverwenden, sanierungs- und renovierungsbe­dürftige Anteile daraufhin prüfen, ob die Erneuerung mit unseren eigenen Mitteln und Fähig­keiten sinnvoll ist oder ob wir dazu externe professionelle Hilfe benötigen.

Bei der Entwicklung unserer Bildungsangebote nach dem „Dritten Buch Sozialgesetzbuch (SGBIII)“ berücksichtigen wir die Lage und die Entwicklung des Arbeitsmarktes und unterstützen die Teilnehmer und Teilnehmerinnen bei der Eingliederung in den regulären Arbeitsmarkt.

 

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