Wähle einen Beruf, den Du liebst, und Du must nie mehr arbeiten” (Konfuzius)

 

Ziel der Unterrichts- und Erziehungsarbeit in der gymnasialen Oberstufe ist außer der Studierfähigkeit auch die Vorbereitung auf die Berufs- und Arbeitswelt. Durch studienkundliche Veranstaltungen und Studieninformationstage sowie Betriebspraktika, Betriebserkundungen und -besichtigungen und Berufsinformationsangebote werden die Schülerinnen und Schüler beraten. Das berufliche Gymnasium vermittelt in den Fachrichtungen … Technik … Teile einer Berufsausbildung [aus der OAVO §1 (3) und §18 (2)].

 

Die ‘OAVO‘ (Oberstufen- und Abiturverordnung) regelt die Bildungsgänge gymnasiale Oberstufe und berufliches Gymnasium.

Schulen haben die Aufgabe, ihre Schülerinnen und Schüler für den Übergang in die Berufswelt vorzubereiten. Die Jugendlichen müssen am Ende der schulischen Laufbahn in der Lage sein, eine ihren Kompetenzen entsprechende fundierte Berufs- oder Studienwahlentscheidung zu treffen und die dann gestellten Anforderungen zu bewältigen. Die Schule muss spätestens ab der Jahrgangsstufe 7 umfassend über die beruflichen Möglichkeiten informieren und dazu beitragen, dass die notwendigen fachlichen und überfachlichen Kompetenzen erworben werden [aus dem BSO-Erlass].

 

Der ‘BSO-Erlass‘ vom 08.06.2015 (auch ‘Praktikumserlass’ genannt) wurde am 17.07.2018 durch die ‘Verordnung für berufliche Orientierung ‘ (VOBO) abgelöst und regelt die Berufs- und Studienorientierung an der Gymnasialen Oberstufe.

 

Schulen, die den BSO-Erlass, bzw. die VOBO vorbildlich umgesetzt haben, können das ‘OloV-Gütesiegel‘ beantragen. Unsere Schule bewirbt sich im Schuljahr 2018/19 um dieses Gütesiegel.

 

Hinter dem Begriff ‘OloV‘ verbirgt sich die Strategie ‘Optimierung der lokalen Vermittlungsarbeit im Übergang Schule-Beruf’.

 

Unser BSO-Konzept
 

Unsere Ziele
Wir bereiten unsere Schülerinnen und Schüler optimal auf ihren angestrebten Bildungsabschluss (das Abitur) vor. Dabei blicken wir selbstverständlich über unseren ‘Tellerrand’ hinaus und bieten unseren Schülerinnen und Schülern bereits während ihrer Schulzeit an der Max-Eyth-Schule eine gute und fundierte Berufs- und Studienorientierung, sodass der nächste Schritt in ein Studium oder in eine Ausbildung nicht erst nach dem Erwerb des Abiturs, sondern frühzeitig vorbereitet und rechtzeitig geplant wird.

 

Die BSO-AG
Um unsere Ziele hinsichtlich der Berufs- und Studienorientierung zu erreichen, beschäftigt sich an unserer Schule eine ca. 10 Lehrkräfte umfassende BSO-AG mit der Umsetzung der
Verordnung für berufliche Orientierung ‘ (VOBO) und mit der Vorbereitung auf die Zertifizierung des Gütesiegels Berufs- und Studienorientierung.
 
Der BSO-Koordinator (‘BSO-SchuKo’) an der Max-Eyth-Schule ist OStR Klaus Fricke, fricke’at’max-eyth-schule.de.

 

Qualifizierungsmaßnahmen der Lehrkräfte
Unsere Lehrkräfte und unser BSO-Schulkoordinator nehmen regelmäßig an qualifizierenden Maßnahmen teil, wie z.B.
  • den Dienstversammlungen der OloV-SchuKos
  • den Fachzirkeln und Einzelveranstaltungen wie z.B.: “BSO-GYM”
  • den Informationsveranstaltungen wie z.B. “Duales Studium Hessen”
  • den Fortbildungen wie z.B. “Arbeiten mit dem BWP”

 

Schülerportfolio
Unsere Schülerinnen und Schüler setzen als Schülerportfolio den Berufswahlpass (BWP) (Ergänzungen für die Sek II) im Unterricht ein. Der Berufswahlpass wird an allgemeinbildenden Schulen bereits ab Klasse 7 eingesetzt und er ist persönlicher Begleiter durch die gesamte Berufswahl. Er wirkt als Instrument zur Förderung der Lernfähigkeit und dient als Informations-, Planungs- und Dokumentationsinstrument, mit dem die Schülerinnen und Schüler ihr Lernen eigenverantwortlich organisieren lernen. Außerdem hilf der Berufswahlpass den Schülerinnen und Schülern dabei, sich ihre Kompetenzprofile bewusst zu machen und die erworbenen Kompetenzen auszuwerten und zu dokumentieren. Mit Hilfe des Berufswahlpasses werden Veranstaltungen die der Berufs- und Studienorientierung dienen vor- und nachbereitet.

 

Bestandteile des BSO-Konzepts
Die wesentlichen Bestandteile unseres BSO-Konzepts bestehen aus:
  • Dem verpflichtenden Betriebspraktikum (2 Wochen)
  • Der Berufs- und Praktikumsplatzberatung der Arbeitsagentur an unserer Schule
  • Einem umfangreichen Bewerbungstraining in Kooperation mit der Firma Volkswagen
  • Der Teilnahme aller Schülerinnen und Schüler der E2 an Online-Kompetenzfeststellungsverfahren (Geva-Test u.a.)
  • Der Teilnahme ausgewählter Schülerinnen und Schüler der Q4 am Modellprojekt Studienfeldbezogener Beratungstest (SFBT)
  • Der Teilnahme an Berufsmessen wie z.B.:
    -) Vocatium
    -) Azubi- & Studientagen
    -) Nacht der Ausbildung im Kulturbahnhof
    -) StuBIT – Studien- und Berufsinformationstage an der Uni Kassel
  • Der Teilnahme an Informationsveranstaltungen wie z.B.:
    -) Tag der Technik – Wege zum Ingenieurberuf
    -) Dem 3-wöchigen Schülerpraktikum an der Uni Kassel im FB16 (Elektrotechnik/Informatik).
    -) MINT Schülerkongress
    -) Schülerkrypto an der Uni Kassel im FB16
    -) Uniluft schnuppern (Schnupperstudium für Schülerinnen und Schüler)
    -) Schnupperstudium an der Uni KS
    -) Tag der offenen Tür im Fachbereich Elektrotechnik/Informatik
  • Einem Berufsinformationstag an unserer Schule
  • Regelmäßigen Betriebsbesichtigungen
  • Teilnahme an Schülerwettbewerben wie z.B. Hessen-Solarcup, Jugend forscht und RoboCup
  • Betreuung von Besonderen Lernleistungen (BLL) in den naturwissenschaftlichen (MINT) Fächern (externes Link)
  • Einer Interessierten- und Begabtenförderung in den Naturwissenschaften (MINT) (externes Link)
  • Ermöglichen eines Frühstudiums an der Uni Kassel für besonders begabte Schüler

 



Die BSO im Unterrichtsalltag
Die Einbettung der Berufs- und Studienorientierung in den Unterrichtsalltag ist für den Schwerpunkt Elektrotechnik hier exemplarisch beschrieben.

 

Qualitätssicherung
Die im Rahmen der BSO besuchten Veranstaltungen werden regelmäßig evaluiert: Beispiel Evaluation Betriebspraktikum, Zusammenfassung der Evaluationen.

 


BSO-Curriculum
Unser BSO-Curriculum ist integraler Bestandteil unseres Schulprogramms und wurde durch die Gesamt- und Schulkonferenz verabschiedet.

 

Betriebspraktika im BG
Die Betriebspraktika werden an unserer Schule in den beiden letzten Wochen des Schuljahres der Q2 verpflichtend für alle Schülerinnen und Schüler durchgeführt. Die Vor- und Nachbereitung der Praktika erfolgt in den Tutorien. Ein Praktikumsbericht wird von den Schülerinnen und Schülern erstellt und zu Beginn der Q3 bei den jeweiligen Tutoren und Tutorinnen zur Begutachtung eingereicht. Alternativ wird in der Q3 ein Marktplatz durchgeführt, auf dem die Schülerinnen und Schüler der Q3 den Eltern und Schülerinnen und Schülern der Q1 ihre Praktikumserfahrungen mitteilen.

Ein erfolgreich absolviertes Praktikum wird im Zeugnis der Q3 und im Abiturzeugnis vermerkt.

In unserer Praktikumsordnung und im Merkblatt zum Betriebspraktikum werden die wichtigsten Fragen zum Praktikum beantwortet.

 

Praktikumsunterlagen zum Herunterladen:

 

 

Veranstaltungen zur BSO

Veranstaltungskalender (externes Link) in einem neuen Fenster öffnen.


Veranstaltungen hinzufügen lassen oder weitere Infos zu den Veranstaltungen anfordern: Anfragen bitte per Mail an Herrn Fricke (BSO-Koordinator) unter fricke’at’max-eyth-schule.de richten.

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