Die Ausbildung zum Maschinenbautechniker an staatlichen Schulen, wie z.B. der Max- Eyth- Schule, ist grundsätzlich kostenfrei.

Allerdings entstehen Kosten für Anschaffungen von Zeichengerät, Schreibmaterial, Taschenrechner und gegebenenfalls einem Computer, der zur Grundausstattung gehören sollte.

Zur Finanzierung der während des Studiums verbindlichen Projektarbeit erhebt die Max-Eyth-Schule zurzeit eine Laborgebühr in Höhe von 40,- € pro Semester.

Der Erwerb von Zusatzqualifikationen verursacht ebenfalls Gebühren für Lehrmittel und Prüfungen.

Folgende Fördermöglichkeiten können in Anspruch genommen werden:

  • Meister-BAföG

als Zuschuss und Darlehen (kombiniert) zur Weiterbildung von Gesellen und Fachkräften zu Meistern und Technikern. Der Antrag auf Förderung kann in Hessen bei dem für den Wohnsitz zuständigen Studentenwerk gestellt werden.

  • BAföG

als Zuschuss (rückzahlungsfrei) nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz. Antrag auf Förderung kann bei dem für den Wohnsitz zuständigen Landratsamt, bei kreisfreien Städten bei der Stadtverwaltung, gestellt werden.

  • Bildungskredit

als zinsgünstige Förderung, unabhängig vom Einkommen, für volljährige Schüler und Studierende in fortgeschrittenen Ausbildungsphasen. Der Kredit kann auch neben BAföG-Leistungen bewilligt werden. Der Kreditantrag kann beim Bundesverwaltungsamt in Köln gestellt werden.

  •  Berufliche Rehabilitation

als finanzielle Studienförderung nach Krankheit. Anspruchsberechtigte erhalten Förderung durch die Arbeitsagenturen, Landesversicherungsanstalten oder Berufsgenossenschaften.

  •  Soldatenversorgungsgesetz

als finanzielle Studienförderung für ehemalige Angehörige der Bundeswehr. Anspruchsberechtigte erhalten Förderung durch die Berufsförderungsdienste der Kreiswehrersatzämter

 

Sollten Sie nicht bis zum letzten Tag vor Beginn der Fachschulausbildung versicherungspflichtig beschäftigt sein (=arbeiten), vergessen Sie nicht, sich bei der Arbeitsagentur arbeitslos zu melden und Arbeitslosengeld (ALG l) zu beantragen. (Mehr unter: Beratungsblatt ALG 1)

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